2009/10/26

Kieks

Aloha alle zusammen =) Da wir ein bisschen was nachholen mussten ... :P, haben wir mehrere Posts gleichzeitig online gestellt. Ihr müsstet also einmal auf ältere Posts gehen und bei dem nach "Dole Plantation" anfangen =)
Mahalo

P.S.: Sorry, dass wir so lange nichts mehr von uns hören lassen haben, werden jetzt wieder regelmäßiger schreiben =)

Die Jungs sind da

Aufgrund Davids verspäteter Ankunft haben wir am 7. 10. einen ereignisreichen Tag: Erst muss Svenja los düsen, um David einzusammeln, dann macht Claudi sich auf den Weg um Jessy zu verabschieden und Jules in Empfang zu nehmen. Während Davids Begrüßung tränenreich ausfällt, übersieht Jules seine Freundin einfach mal ^^. Als Claudi und Jules nach verspäteter Ankunft endlich zur Haustür rein kommen, warten Isi, Sveni und David schon freudig mit ner Dose gutem Budweiser in der Hand. Glücklicherweise lassen sie Jules erstma duschen, dann wird gemeinsam angestoßen.
Am ersten Wochenende wird sich ein „Jeep“ gemietet und die Insel erkundet. Der Plan für Samstag ist es, erst unsere neuen, etwas stabiler gestalteten Body Boards am Kailua-Beach auszuprobieren und anschließend am Lanikai zu relaxen. Das hat sich leider erledigt, als wir am Mittag feststellen müssen, dass sich unsere Neuankömmlinge und Svenja bösartig verbrannt haben. Stattdessen wollen wir nun KURZ bei Don Quiote vorbeiflitzen und dann am Pool grillen. Auch dieser Plan verläuft nicht ganz, wie gewollt. Einkaufen wird zum Stundenausflug und das Barbecue fällt ins Wasser (im wahrsten Sinne des Wortes). Da die Krebse unter uns die Sonne meiden müssen, entscheiden wir uns am nächsten Tag für einen Ausflug an die Northshore. Im kleinen Städtchen Hale‘iwa, in dem Jack Johnson geboren wurde!!!, essen wir das leckerste Eis der Insel und gucken uns das Surfmuseum an. Wirklich n niedliches Örtchen. Anschließend fahren wir an den Strand, an dem wir letzten Monat Isabella gesehen haben. Dort warten bereits die Schildkröte Brutus und seine Freundin auf uns. Außerdem kann Jules seine Klippen-Kletter-Künste unter Beweis stellen.
Montag gehen wir auf Davids Wunsch ins Yardhouse, einer Kneipe mit der weltweit größten Auswahl an gezapftem Bier. Von Himbeer(waschmittel)-Cider, über Bier mit Kaffeegeschmack, bis hin zu nem normalen Franziskaner, war alles dabei. Nachdem wir David um 12 uhr sein Geburtstagsständchen gesungen haben, wird er mit einfallsreichen Geschenken überhäuft. Von Jules, Isi und Claudi gibt es einen Fressgutschein (drei Fastfoodläden seiner Wahl), von Svenja neben einem HPU-Shirt noch nen Gutschein für ein Geschenk seiner Wahl. Dieser wird in eine schnicke Uhr verwandelt.

Der Tag an dem Eddie kommt (David nennt ihn liebevolle „die kleine gestreifte Missgeburt“)

Nach langer Surfbrett-Suche ist es endlich so weit! Jules, Isi und Claudi machen sich auf den Weg und finden den Surfshop ihres Vertrauens. Dort finden sie das tollste Surfboard der Welt und es wird liebevoll Eddie getauft. Ausprobieren können wir es erst einen Tag später. Während David, Isi und Claudi noch so ihre Probleme haben, kann Jules schon seine erste Welle stehen. (Claudi: „der Arsch“) Vom Surffieber gepackt treibt es uns am nächsten Tag wieder in den Laden... An diesem Tag heißen wir unsere neuen Familienmitglieder "Bambino" und "(Öko)-Monster" bei uns willkommen. Voller Enthusiasmus wird sich in die Wellen gestürzt und Ray nimmt sich uns an: ein hawaiianischer, zahnloser Surf-Opi (übers Alter wird noch immer diskutiert). Er sorgte dafür, dass wir alle auf seinem Mega-Surfbrett stehen können. Außer David („eyy ich hab auch gestanden. Mindestens ne Sekunde“) Seit diesem Erlebnis lässt David das Surfen lieber sein und hat sich dem Body-Boarden verschrieben. Svenja kann ihn gerade noch davon abhalten, sich in die Northshore-Wellen zu stürzen. Am nächsten Tag wird so lange Surfen geübt, bis die Muskeln schmerzen und Claudi fast ertrinkt, weil die Kraft nachlässt...

Clödis Geburtstag

Am Samstag ist es soweit, es wird in Claudis Geburtstag rein gefeiert. Auf ihren Wunsch schauen wir uns das aktuelle Werderspiel an. Themengerecht haben sich Sveni und sie ins Werderoutfit geschwungen. Nachdem es Lieblingsessen gab, wird sich aufs „Sofa“ gelümmelt und beim Spiel ordentlich Bier geschlürft. Sveni und Claudi müssen von 22-23 Uhr ne kleine Pause einlegen, um noch bis zwölf durchzuhalten. Nach Werder (wir haben gewonnen!!!) wird sich die Zeit mit dem "Wer bin Ich“- Spiel verkürzt. Dann ist es soweit und es wird zu Claudis Freude mit Sekt-Red Bull angestoßen. Es gibt viele tolle Geschenke für sie und bei dem Video aus der Heimat, kullern ordentlich Freudes-Tränen. Auch die nette Lady aus der unteren Etage lässt es sich nicht nehmen, einen freundlichen Geburtstagsgruß nach oben zu brüllen: „BE QUIET!!!“. Alles in allem ist es ein toller Abend und wir fallen alle gut angetrunken in unsere Bettchen =).

Hooters

Davids erster Fastfood-Wunsch: Tittengucken bei Hooters. Claudi und Svenja jubeln vor Begeisterung. Claudi kriegt vorsichtshalber schon mal vorher Depressionen... Bereits das Ambiente ist äußerst einladend: Ein riesiger Schmutzfleck an Claudis Sitzplatz steigert ihre Lust am Essen nochmal gewaltig. Große Boobs gibt es (leider) nicht zu sehen, dafür aber billige Outfits. Die heißeste Lady trägt einen Hauch von nichts mit pinkem, herausstechenden BH und hat die Aufgabe, stumpf auf und ab zu laufen. Das Negligé hätte sie größer kaufen müssen, dann hätte sie den Reißverschluss am Rücken auch schließen können. Das Highlight ihres Outfits besteht jedoch in den Dollarscheinen, die sie lasziv in ihrem BH stecken hat...
Hooters?! Immer wieder ^^

Highway to Hell (Claudia)

Eins meiner Highlights war Jules und mein Mini-Scooter-Ausflug, den ich keinesfalls unerwähnt lassen möchte =).

Eigentlich wollen wir uns Roller leihen, um ein Mal ohne Helm um die Insel heizen zu können. In Deutschland ist sowas ja nicht erlaubt :P Spontan kommt uns die Idee, die Roller Roller sein zu lassen und uns einen dieser lustigen kleinen Scooter zu leihen, die ich schon seit unserer Ankunft hier ein bisschen anhimmel ^^ Spontan beim Vermieter angerufen, sammelt uns dieser bei Star Bucks ein und das Abenteur kann beginnen. Mit einem knall grünen Mini-Scooter (bei der Farbe sind wir uns sofort einig) geht es auf große Reise. Der nach Heckenschere klingende, übelst laut knatternde Motor des kleinen Gefährts schafft es tatsächlich auf 35 mph (naja, an den Stellen an denen es bergauf geht, ist er etwas langsamer …^^). Jules übernimmt die erste Tour als Fahrer und es geht ersma zu Don Quijote - einkaufen, is klar. Danach fahren wa auf Rat des Vermieters an der Ostküste lang, zu einem Hotel an dem man Delphine und Schildkröten sehen kann. Als wir uns unserem Ziel nähern, stellen wir fest, dass es sich nicht um ein Hotel, sondern um einen Nobel-Palast handelt. Das Gründstück ist abgelegen vom Stadtlärm und besitzt mehrere Parkplätze. Diese wollen wir jedoch nicht nutzen. Wie es sich gehört, knattern wir natürlich direkt bis zum Eingang vor. Schöööön nen groooßen Bogen fahren und nett lächelnd an den Portiers vorbei cruisen, anstatt einfach links herum, an die Seite zu fahren. Die Portiers schauen etwas verwirrt drein. Vielleicht liegt es daran, dass normalerweise dicke Limousinen vorfahren und eher selten kleine grüne Knatter- Scooter, beladen mit zwei auf dem Kopf völlig zerzausten Personen und ihren Boogie Boards. Wir amüsieren uns bereits köstlich. Wie selbstverständlich, parken wir unser Knatter-Mobil neben den dicken Ami-Karren. Jules packen die ersten Zweifel, ob es nich doch ein bisschen peinlich is, nach diesem Auftritt mit den Boogie Boards da hin zu stampfen… Mir is das egal, also wird geparkt. Gerade das Gefährt, mit einem Fahrradschloss, gesichert, macht uns einer der Portiers darauf aufmerksam, dass wir hier nicht halten dürften. Wir sollten doch den unteren Parkplatz nehmen, da wären Mopeds auch kostenlos… Jules' Kommentar zu der ganzen Situation: „Das macht den Auftritt jetzt nicht besser, oder?!“ Ich kann nicht mehr! Lachend packen wir unsere sieben Sachen wieder ins „Auto“ und machen uns auf, zum anderen Parklplatz. Ganz cool gehen wir ins Hotel und schauen uns die Delphine an, hat sicher keiner bemerkt, unsere peinliche Ankunft ^^. Danach geht es noch an nen Viewpoint, an dem wir nicht aus dem Gefährt aussteigen dürfen, weil eine Gruppe von Japanern mit uns Fotos machen will… Endlich frei gelassen, fahren wir zum Sandy Beach, wo wir direkt als Touris geoutet und vor den großen Wellen gewarnt werden. Keine Ahnung, was uns verraten hat… ^^ Auch der Lifeguard sagt, wir sollen den Wellen lieber fern bleiben, es würden sich immer wieder Unwissende das Genick brechen… Wir sind überzeugt und schauen uns lieber die Könner an. Es ist trotzdem sehr schön und ich übernehme den Job als Rückfahrerin. Noch schnell für 3 Dollar voll tanken (mehr passt nich rein;)) und den klenen süßen wieder beim Vermieter abgeben (Den Scooter, nich Jules :P) Um diesen Ausflug festzuhalten, habe ich ganz viele tolle Videos gemacht, die leider nur den Fußraum zeigen… Wenn man filmt, sollte man auch daran denken, dass man die Kamera an hat! :D (Sorry, Jules ;) )Fazit dieses Tages : der Scooter is ein sau geiles Teil! Zwar ist er manchmal ein wenig schwer zu lenken, es macht aber trotzdem richtig Spaß!So „oben ohne“ an der Küste lang zu knattern ist ein tolles Gefühl. Mein Kopf hat die ganze Zeit „Highway to Hell“ abgespielt, hätte sicher klasse zu unserer Fahrt gepasst =). Nur anschleichen kann man sich mit dem Ding nicht… Aufmerksamkeit ist einem garantiert, ob man nu will oder nich!!! ^^


Und jetzt gerade sitzen wir, am 23.10, auf Balkonien und trinken bloggemäß ein Bierche =)

Wir haben mehrere Posts gleichzeitig rein gestellt, also bitte auch noch auf "ältere Posts" klicken :P

Dann kommt Jessy…



... die bereits an ihrem ersten Abend für ein Bierchen bereit und auch am zweiten Abend auf Party aus ist. Jaaa, so kennen wir sie… Zusammen mit Jan, unserem Surferboy, den Svenja an einer Haltestelle hier auf Hawaii kennengelernt hat (In Bremen studieren sie beide an der Hochschule, haben sich aber noch nie gesehen… so klein ist die Welt…) und zwei seiner Freunde machen wir das Maddog unsicher. Es wird ein feuchtfröhlicher Abend, den Jessy gerne mit nem Becher instant-Nudeln beenden würde. Leider ist sie ihres Körpers nicht mehr Herrin und lässt ihr begehrtes Essen einfach mal stumpf auf den Teppich fallen. Kein schöner Anblick, findet auch Isi, die uns ernsthaft glaubt, dass Jessy auf den Boden gekotzt hat. Gott sei dank ist alles halb so wild. Jessy macht sich n neues Süppchen und die Welt ist wieder in Ordnung. Kater lässt grüßen und der nächsteTag wird verschlafen. Abends noch ne Pizza und wieder ab ins Bett. Als Nini und Markus wieder bei uns ankommen, wird sich ein widerlich stinkendes Auto gemietet, man muss sparen wo man kann… Is halt nich immer n Chrysler drin und ne Leiche ham wa nich gefunden, also alles paletti. Nur das Kofferraum-Aufmachen ist jedes Mal ein todesmutiger Akt, aber damit können wir umgehen. Also Nase zu und ab zum Lanikai chillen und danach zum Kailua Beach, Body Boarden. Inspiriert von dieser Action, treibt es uns zusammen mit Jessy auf den Diamond Head, der Isi und ihr den Rest gibt. Isi: „Meine Beine wollen nicht trainiert sein!“ Jessy: Konnte nicht mehr viel sagen ^^ Nach dieser Anstrengung ersma n Nickerchen … Nachdem wieder neue Kraft getankt ist, wagen Svenja und Jessy ein mutiges Abenteuer: Trotz vierzig Grad Hitze, 100%iger Luftfeuchtigkeit und Mückenallergie, wagen sich die beiden in den Regenwald. Eingepackt wie bei -20 °C und eingedieselt mit stinke-Insektenverscheucher aus Ingas Medizinschrank, machen sie sich auf den Weg und kommen unbeschadet wieder hier an. Respekt! Der restliche Teil von Jessys Aufenthalt gestaltet sich als eher ruhig. Sie schläft sich viel Kraft für ihren bevorstehenden Umzug zusammen und wir ziehen unser Fazit nach diesen 12 Tagen: Jessy schläft und skyped sehr gern :D An dieser Stelle einen schönen Gruß an Chrille :P Der letze Abend von Jessys Urlaub hier bei uns ist gleichzeitig Svenjas Feier: Sie hat am nächsten Tag Geburtstag. Leider ist sie nicht ganz so in feier-Laune, weil David nicht bei ihr sein kann. Er hat keinen Platz im Fliegerbekommen und muss eine Nacht bei Paul in L.A. verbringen.

Da so super viel passiert ist, fassen wir die Highlights kurz zusammen.

Zu der Zeit mit Nina und Markus können wir sagen: Absolutes Chaosteam. Trubel rund um die Uhr ;) Aufgrund ihrer hochgradigen Entscheidungsfreude, wird mancher Tag allein mit der Planung des Tages verbracht. Trotz alledem sind die beiden stets auf Entdeckungstour und schaffen es, in der kurzen Zeit hier bei uns, die komplette Insel kennenzulernen. Langeweile haben wir mit den beiden nie, weil sie stets ein Plätzchen in ihrem Chrysler für uns frei haben. Als erstes fahren wir mit dem Auto die Ostküste entlang. Ein Wahnsinns-Gefühl, weil: ein Wahnsinns-Ausblick vom Highway aufs Meer! Am nächsten Tag verschlägt es uns auf die ‚Lost‘-Ranch (Kualoa-Ranch), wo wir uns auf die Spuren vieler bekannter Filme begeben (Pearl Harbor, Jurassic Park, Godzilla, Lost, 50 erste Dates, George der aus dem Dschungel kam usw.). Für 21 Dollar fährt uns ein Bus zu den verschiedenen Drehorten
und die Landschaft ist einfach atemberaubend. Auch Ninas Wunsch, tropische Früchte zu finden, wird erfüllt: Nachdem sie plötzlich verschwunden ist, kommt sie ganz stolz mit drei Kokosnüssen aus dem Gebüsch hervor . (Leider konnten wir diese nie öffnen und mussten sie ins Jenseits unseres Müllschluckers verbannen). Am gleichen Tag führt es uns noch in einen Botanischen Garten, wo wir die prächtigsten Pflanzen und die fiesesten Mücken entdecken (Svenja wirkt immer noch angeschwollen :P).

Um den Sonntag perfekt zu machen, beschließen wir, den beiden den Bilderbuch-Strand Lanikai zu zeigen. Mit Auto gestaltet sich diese Reise um einiges einfacher und wesentlich schneller: Mit Auto 30 Minuten, mit Bus mind. 3 Stunden… Auch bei unserem zweiten Besuch sind wir von der Schönheit des Strandes fasziniert (Solch einen weichen weißen Sand findet man selten) und machen unsere ersten Schnorchelerfahrnungen. Eben so schön, nur mit größeren Wellen und deshalb mehr zum Body-Boarden, als zum Chillen und Schnorcheln geeignet, ist der Kailua-Beach, der sich genau neben dem Lanikai befindet. Hier testen wir unsere ersten eigenen Body-Boards, die leider gleich am ersten Tag zerbrechen. 10 Dollar waren wohl doch keine so schlaue Investition.
Da Svenja nach dem Besuch des botanischen Gartens eine Mückenphobie entwickelt hat, fahren wir am nächsten Tag ohne sie in den Regenwald. Voller Abenteuerdrang schlagen wir uns durch die Tiefen des Urwalds, um zu einem Wasserfall zu gelangen, der leider ausgetrocknet ist. Zwar gibt es keine reißenden Bäche zu sehen, dafür aber die exotischsten Pflanzen und ein lauthals krackelender Kakadu in den Baumkronen. Ergebnis unseres Trips: Jedes freiliegende Körperteil hat mindestens einen Mückenstich, oder ist ein einziger Mückenstich, wie Claudis Rücken
Kurz bevor Nina und Markus uns vorrübergehend verlassen, gehen wir noch ins Hard Rock Cafe, in dem wir ein schönes Madonna-Korsett für Isi entdecken. Claudia wartet noch immer auf Isis Auftritt… („Isi: Naja, vielleicht auf Maui oder Kauai…“)

Ein riesengroßes Highlight der Zeit mit Nina und Markus: Wir sind mit einer Schildkröte geschwommen!! Wir haben sie beim Schnorcheln in der Hanauma-Bay getroffen – ein Wahnsinns-Erlebnis. Das coolste Tier der Welt! Von dieser Erfahrung völlig aufgedreht, sind wir dann noch an die Northshore gefahren, wo bereits die nächste Schildkröte auf uns gewartet hat. Es war ein größeres Exemplar namens Isabella, die gerade am Strand gechillt hat. Geduldig hat sie unsere Fotosession ertragen… Isi hat sich aber nicht nur mit der Schildi angefreundet, sondern auch mit einem Alt-Hippie, der ziemlich neidisch darauf war, dass Markus gleich vier Frauen an seiner Seite hatte. Er hat versucht, Isi für sich zu gewinnen „ Only one night honeymoon, then I will bring you back to mummy“, aber sie hat sich nicht erweichen lassen… ein verrückter Vogel!

We're back again =)

Seit unserem letzten Post sind einige Wochen vergangen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass wir seit dem 13. September durchgehend volles Haus haben. Nun ist wieder ein bisschen Ruhe eingekehrt, der letzte ‚Überlebende‘ ist David, dem wir noch weitere 2 Wochen Asyl gewehren (David weiß ja: ab 2 Wochen wird Miete gezahlt )
Angefangen hat unser Besuchermarathon mit Nina und Markus, die wir am 13ten mit rosa Lei-Blumenketten empfangen haben. Da der Bus, wie sollte es auch anders sein, mal wieder fast ne Stunde zu spät kam, mussten wir uns die Zeit tragischerweise mit bekloppten Fotos vertreiben. Kein Problem für uns, der Flughafen hat ja nur ein Gate, da ist es nicht schwer, die verlorene Zeit wieder aufzuholen und die beiden zu finden. Dachten wir. Auf den Ankunftsort wartend, haben wir im Bus verweilt, bis der Fahrer uns freundlicherweise drauf hingewiesen hat, dass wir doch endlich aussteigen sollten, er befände sich bereits auf dem Rückweg. Zu unserem Erstaunen besteht der Flughafen in Honolulu nicht nur aus mehren Gates, sondern sogar auch aus mehreren Etagen. Bei unserer zugedröhnten Ankunft haben wir das wohl nicht mehr mitbekommen. Um in unserem Zeitlimit zu bleiben, mussten wir wiedermal die Beine in die Hand nehmen und wie die Besengten durch den Flughafen pesen. Panisch umherirrend und Leute ausfragend („Is this Flight number …? I think my sister got lost!“), haben wir schließlich das richtige Kofferband erreicht. Voller Enthusiasmus wollten wir dreimal fälschlicherweise eine rothaarige Fremde umarmen, die haargenau wie Nina aussah. Trotz unserer zu späten Ankunft und des stetig leerer werdenden Kofferbandes, waren Nina uns Markus nicht in Sicht. Verwirrung pur. Umso größer war die Freude, als wir sie endlich finden. Mit unserer stürmischen Begrüßung haben wir unsere beiden völlig übermüdeten Besucher überfordert. Die folgenden elf Tage waren vollgepackt mit Unternehmungen, bis es für die beiden am 25sten für 5 Tage nach Maui ging. Am Tag ihrer vorübergehenden Abreise konnten wir Jessy bei uns willkommen heißen. Am 29sten stießen Nina und Markus wieder für weitere drei Tage hinzu, bevor es für die beiden am 1.10. zurück nach England ging. Jessy blieb uns noch für weitere 6 Tage erhalten. Auch Jessys Heimreise bedeutete für uns nicht nur Abschied, denn noch am selben Tag, konnten wir David und Jules in die Arme schließen.

Sooooooooooo… Aufgrund der sich als sehr kompliziert erweisenden An- und Abreisedaten unserer Besucher, halten wir es für notwendig, dieses einmal grafisch darzustellen



Ankunft N&M N&M Maui Abfahrt N&M Abfahrt Je Ankunft Je Ankunft D&Ju 13.09. 25.09. 01.10. 07.10.

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Okay, geht nich, wir gebens auf ^^