2009/11/29

Wieder ein Monat vergangen ...

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So viel zum Thema „Wir schreiben ab jetzt wieder regelmäßiger“... Hat nicht ganz geklappt, aber ist auch immer was los hier im Paradies!

Schauen wir mal, was seit dem letzten Eintrag passiert ist:

Halloween

Auf Halloween freuen wir uns schon seit unserer Ankunft. Was wir sonst nur aus dem Fernsehen kennen endlich mal live miterleben- toll!!! Jan hat uns zum Vorglühen zu sich und seinen Nachbarn eingeladen. Auch wenn keiner der anderen Gäste verkleidet ist, lassen wir uns den Spaß nicht nehmen. Mit genauen Plänen im Kopf, rennen wir durch Don Quijote, um letztendlich dann doch zu improvisieren. Beim Kostüm-Basteln ziehen Svenja und David sich geschickt aus der Affäre: Sie verbringen den Tag mit Jet Ski fahren und überlassen Claudi die Arbeit ;). Ergebnis der ganzen Aktion: David ist ein blutverschmierter Michael Myers mit überdimensionalem Papp-Messer, Claudia und Sveni sind Teufel und Engel (Svenja original im Bettlaken-Kleid und mit etwas mikrig geratenen „Anfänger-Flügeln“) und Isi … Joa... was Isi war wissen wir bis heute nicht genau … ^^

David ein Papp-Messer zu basteln gestaltet sich im Nachhiein als grober Fehler. Jeder von uns wurde gefühlte drei Millionen Mal von ihm getötet... und Svenja verspricht er eine aufregende Nacht, mit Rollenspiel... (sie ist davon eher weniger begeistert: „Wenn du die Maske nicht absetzt, kannst du auf dem Balkon schlafen!) Was in dieser Nacht dann noch passiert ist, bleibt ihr düsteres Geheimnis :P

Halloween hier auf Hawaii ist jedenfalls super spitzen klasse (diesen Ausdruck hat Sveni sich gewünscht). Die Leute drehen am Rad und man kann die verrücktesten Kostüme sehen. Von Frauen mit ohne was an, bis zu Attentätern- es ist alles dabei. Man kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Unsere Eindrücke können wir nicht wiedergeben, man muss es einfach erleben! Auf jeden Fall war es ein schöner Abend, den wir bei uns zu Hause ausklingen lassen!

Die Drei wieder allein Zuhaus...

Nachdem nun auch David uns verlassen hat, sind wir ganze zwei Wochen ohne Besuch. Diese Zeit nutzen wir, um vernachlässigte Uni-Sachen nachzuholen und unsere Surfkünste

aufzubessern.

Während Isi sich im gechillten „Damensitz-Wellenreiten“ übt, mag Claudi es etwas Action-reicher und lässt das Board schon mal n Meter über den Wellen entlang schießen. Schade nur, dass sie dabei nicht mehr drauf steht... Wir üben fleißig (wenn Zeit und Wellen es zulassen) und verbessern uns stetig.

Beim letzten Triple Crown Contest nehmen wir teil, das steht fest! Und falls es damit nichts wird, bleibt uns immer noch die „Wir schleppen unsere Bretter völlig umsonst an den Strand Olympiade“. Denn wenn wir etwas wirklich gut können, dann ist es voller Elan an den Strand zu gehen, um dann entweder viel zu müde zu dösen, oder festzustellen, dass gar keine Wellen da sind... Und wir haben gelernt: Ohne Wellen surft es sich nicht sooo gut ;)Wir sind auf jeden Fall Feuer und Flamme und geben nicht auf !!! :D

Besuch aus L.A.

Am Anfang unserer Reise durften wir vier Tage bei Paul, Vikko und Malte in L.A. wohnen und nun verbringen sie ihre Thanksgiving-Ferien bei uns. Am 19.11. holt Sveni die drei vom Flughafen ab und begrüßt sie stilecht mit unseren Lieblings-Lei-Ketten (Nicht nur dass diese lila sind, Paul bekommt noch ne rosa Schleife dazu ;)) So gut sind wir zu den dreien, die sich natürlich auf eine tolle Woche mit uns freuen. So wie auch wir uns freuen =)

Da die drei kein Jet lag haben, kann schon am ersten Abend ein bisschen gefeiert werden. Bei Bier und Sekt-Red Bull werden die Erfahrungen der letzten Monate ausgetauscht und dann geht’s ab ins Red Lion- 1 $ Party !!! Leider ist es dort ziemlich leer, so dass sich Isi, Vikko und Malte recht schnell für's Bettchen entscheiden. Paul, Svenja und Claudi trotzen der

gähnenden Leere und machen die Tanzfläche unsicher :D

Am nächsten Tag machen wir uns auf den Weg zum Home-Strand. Während die Jungs noch voller Enthusiasmus ihre Schnorchel-Sachen und unsere Body Boards schnappen, liegen wir lieber entspannt in der Sonne und genießen unsere Uni-freie Zeit (Svenja: „Ich hatte eigentlich gar nicht frei, aber egal!“)...

Nachdem wir Samstag mit dem Auto durch die Gegend gecruist sind, wird sich am Abend um die 1,7 Liter Smirnoff-Wodka-Flasche gekümmert. Paul und Vikko schaffen es tatsächlich, innerhalb etwa einer Stunde ein Drittel der Flasche allein zu leeren, was sich später bei Vikko rächt... (Gebote für das an diesem Abend entstandene Video bitte an uns... ;))

Um den Verlauf des Abends am besten darstellen zu können, schauen wir uns den nächsten Morgen an: Paul und Vikko wachen in ner lila Tinkerbell-Wolldecke eingerollt auf dem „Sofa

“ auf. Vikko: „Ey Paul, warum waren wir gestern eigentlich nicht mehr raus?“ (Die vier Stunden im Maddogs scheinen vergessen). In ihre „Power Ranger Umhänge“ gehüllt, stürmen sie unser Zimmer, um wichtige Fragen zu klären: Vikko: „Bin ich unsichtbar, wenn ich diesen Umhang trage?“ Paul: „ Kann ich der pastell-farbene Power Ranger sein?“. Wir vermuten dass noch ein wenig Rest-Alkohol vorhanden ist, freuen uns aber TIERISCH über diesen morgendlichen Besuch... („RAUS HIER !!!)

Ein „wenig“ verkatert machen wir uns alle auf den Weg zur North Shore, Surfer gucken!!! Beim Reef Hawaiian Pro zeigen die besten Surfer der Welt ihr Können und wir wollen au

ch! Allerdings wollen wir niemanden in den Schatten stellen und belassen es deshalb beim Chillen mit den anderen Zuschauern am Strand. Auf unseren Erkundungstouren finden wir eine geheime Bucht mit vielen Schildkröten und Vikko und Sveni ergattern heiß begehrte Rock Star Cappies.

Als wir am Sunset Beach sind, nutzen die Jungs Svenjas Mittagsschläfchen aus, um sich in die viel zu hohen Wellen zu stürtzen. Wenn man ein Mal nicht aufpasst...Auch der Rest der Woche ist sehr schön und mit viel Spaß verbunden.


Thanksgiving

Auf Grund der anstrengenden letzten Woche haben wir an Thanksgiving keine Lust auf große Action, sondern wollen lieber im engeren Kreis hier bei uns zu Hause ein gemei

nsames Essen kochen. Da der olle Truthahn zu lange zum Auftauen braucht, entscheiden wir uns für „Opa's Rinderbraten“. Robert, Vera, Bine und Jan bringen alle notwendigen Küchenutensilien mit und es kann los gehen. Keiner glaubt so recht an unseren Erfolg, das Ergebnis ist dafür umso besser. „Hmmm..., das ist das beste Essen, was ich hier je gegessen habe!“ „Das ist RICHTIGES Essen“... Ja ja, mit voll geschlagenem Bauch ziehen wir uns aufs Sofa gelümmelt ein paar Folgen „Mein neuer Freund“ rein und genießen das gemütliche Beisammensein.


Brownies

Inspiriert von den Brownies, die die Mädels an Thanksgiving mitgebracht haben, machen wir uns am Freitag auf den Weg zu Wal Mart. Wir müssen auch ne neue Luftmatratze kaufen, denn diese hat die Woche mit den Jungs leider nicht überstanden, aber warum soll man nicht die Pflicht mit etwas angenehmen verbinden?

Die Brownies werden der Hammer und bei Dirty Dancing schmachten wir dahin und stopfen uns voll =)

Heute wollten wir uns erneut diesem Genuss hingeben, allerdings haben wir den Fehler begangen, Claudi ans Werk lassen. „Mach du ruhig die Form fertig, ich mach den Teig so wie das hier steht!“ * hüst * Schon beim Teig in die Form füllen, kommt uns das Ganze nicht geheur vor. „Claudi, hast du WIRKLICH alles so gemacht, wie es auf der Packung stand?“ „Jaaa ...“ Beim Backen kochen und brodeln die Brownies dann plötzlich, was nun wirklich nicht normal sein kann... Svenja kommt dem Geheimnis auf der Spur, als sie nochmal mit Claudi die Zutaten durch geht: Wasser? Jepp! Öl? Jepp! Eier? Ups...

Diese hat Claudi dann im Nachhinein versucht, unter die Brownies zu mischen, es ist ihr aber nur mäßig gelungen und sie leidet unter schweren „Ich schaff es nicht mal ne Backmischung zu kochen“- Depression... Aber hey, wer hat schon Brownies, die man inner Schüssel als Müsli essen kann? ;)



Die letzten Wochen unseres Semesters sind wir nun alleine, bis am 17.12. unser nächster Besuch kommt: Isis Bruder und seine Freundin. Nicht einmal eine Woche später kommen dann auch noch Claudis Eltern und ihr Bruder dazu und gemeinsam feiern wir Weihnachten. Wir freuen uns schon alle sehr!