2009/08/30

Die ersten Eindrücke

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Erster Tag

Kaum ist die Sonne aufgegangen, nutzen wir die Gelegenheit, unser Zimmer zu tauschen. Der nette Transvestit an der Rezeption namens Rihanna macht uns gegen einen geringen Aufpreis ein schniekes Viererzimmer mit „private room“ klar. Also nochmal Koffer schleppen, dafür aber gerne! Wir sind wieder glücklich! Runter zum Frühstück: Matsche-Brot, Erdnussbutter, Marmelade! Was braucht man mehr? Nun auf dem schnellsten Weg ab zum Strand! Die 200 Meter sind schnell geschafft und wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus! „Is ja wie im Fernsehen!“ Trotz aller Eindrücke muss mit der Wohnungssuche begonnen werden und wir kaufen uns unsere erste amerikanische Zeitung: Den „Hawaiian Advertiser“. Da heute inzwischen Samstag ist und anscheinend keine Sau auf Hawaii arbeitet, ist die Suche eher wenig erfolgreich. Hartes Brot für Claudis sonst so aauuuusgeprägte Geduld... Plan B: In der Gegend rumeiern und freistehende Appartements suchen... Nich soo erfolgreich, aber egal.

Vielleicht bringt der Sonntag mehr?! Zumindest sollen in der Zeitung viele Anzeigen sein. Abwarten und schon um neun tot ins Bett fallen.

Zweiter Tag

Nach reichhaltigem Frühstück, mit den Liebsten skypen und sagen, dass unsere Welt wieder im Gleichgewicht ist. Dann die Newspaper besorgt und Wohnungen abtelefoniert. Wieder äußerst erfolgreich...! Vorausschauend wie wir sind, noch schnell eine Nacht mehr im Hostel gebucht. Zunächst wird per Telefon versucht, etwas bezüglich der Wohnung zu erreichen. Claudi und Isi sind nicht erfolgreich, nu muss Svenja ran. Ausschnitt aus dem Telefonat: „ Oh scheiße, es klingelt!“ Große Augen, als jemand abnimmt, leises Fluchen von Svenja. Dann ein etwas amüsantes Gespräch, das seinen Höhepunkt hat, als Svenja sagt: „We are looking for an appartment, WHO is big enough for us all“ Da geht bei Claudi gar nichts mehr, sie k

riegt nen Lachanfall. Svenja bemerkt ihren Fehler und stimmt mit ein. Verzweifelt versucht sie die Situationzu retten: „ Oh scheiße, wart mal, *kicher* „aalso“ „tut mir leid geht nicht“ (Zu einem Menschen, der KEIN WORT DEUTSCH SPRICHT, liebe Svenja!) Claudi muss das Gespräch retten und einer ebenfalls lachenden Maklerin die Sache erklären. Unser erster Besichtigungstermin ist in 15 Minuten in einer Straße, dessen Namen wir nicht richtig verstanden haben und deswegen nur erahnen können. Noch kichernd machen wir uns schleunigst auf den Weg. Wie wir inzwischen wissen wird das mit der Pünktlichkeit hier nicht so genau genommen und

wir hätten gar nicht hetzen müssen! Die Maklerin kommt ne halbe Stunde zu spät: „Sorry, I was shopping“. Am Abend schreiben wir noch eine Standartmail an alle Wohnungsanbieter und gehen wieder früh schlafen. Die Zeit rennt hier wie im Flug!


Dritter Tag (Montag)

Schnell Frühstück, dann ran an PC, Mails checken. Eine vielversprechende Antwort erregt unsere Aufmerksamkeit: Nette 43-jährige Frau MUSS ihr Appartment vermieten, weil sie beruflich in England ist. Die Schlüssel schickt sie uns zu, alles klingt perfekt. Zu perfekt?! Svenja und Claudia trauen dem Braten nicht. Erste Nachforschungen bringen uns nicht weiter. Wir buchen erstmal ein super Hotel für die nächst Woche, das trotz drei Sterne für uns billiger ist, als das Hostel! Wenn man mit mehren Leuten ist, kann man sich super ein Hotelzimmer teilen und so jede Menge Geld sparen. Einfach last minute buchen. Zwar kommen dann vor Ort noch die „taxes“ hinzu, aber es ist dennoch ein wahres Schnäppchen. Danke an dieser Stelle an Markus! Der Umzug steht für morgen an. Zum Beachside Hostel können wir sagen, dass es trotz der ersten Unannehmlichkeiten ein super Hostel mit freundlichem Personal ist und eine bessere Lage hat als das sonst oft umworbene Seaside.

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